Wer arbeitet, möchte auch angemessen entlohnt werden. Naturgemäß unterscheiden sich hier die Branchen und einzelnen Berufsbilder ganz erheblich. Ein guter Orientierungspunkt ist jedoch das Durchschnittseinkommen. Deutschland lässt hierzu vom statistischen Bundesamt jährlich die Bruttoverdienste sämtlicher Beschäftigten bewerten. Auf der Webseite destatis.de kann dann jeder Bürger die entsprechenden Tabellen einsehen, vom Reallohnindex bis zu Verdienstangaben nach Branchen. Mehr als 170 Berufe sind mittlerweile erfasst.
Die amtliche Berechnung geht generell von einer Vollzeitkraft aus. Teilzeit- und Geringbeschäftigte fließen nicht in das Durchschnittseinkommen Deutschland ein. Da Hartz-IV nicht als Einkommen gilt, wird es ebenfalls nicht aufgeführt. In der Praxis liegen also sehr viele Menschen unter dem Durchschnittseinkommen.
Offizielle Statistiken geben daher ein etwas verzerrtes Bild wieder. Zwar ermitteln sie aus ihren Datensätzen mathematisch korrekte Ergebnisse, für den einzelnen Bürger kann jedoch eine andere Zusammenstellung der Daten interessanter sein. Um das eigene Einkommen besser einordnen zu können, ist zum Beispiel ein Branchen- oder Ortsvergleich wichtig. Aus diesem Grund hat sich neben den behördlichen Statistiken eine inoffizielle Plattform im Internet entwickelt.
Auf GehaltsVergleich.de kann jeder Berufstätige sein persönliches Einkommen angeben und mit anderen Werten vergleichen. Je mehr Nutzer sich beteiligen, desto aussagekräftiger ist die Tabelle. Aus allen eingegebenen Summen ermittelt die Software dann ein Durchschnittseinkommen. Deutschland bietet hier in den einzelnen Bundesländern deutlich unterschiedliche Zahlen. Tipp: Berufseinsteiger finden auf dem Portal auch viele Infos zu einzelnen Branchen und Berufsbildern.




Mai 31st, 2010
kerstin
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