Die gesetzlichen Vorschriften für die Kinderbetreuung steigen. Und auch Eltern werden anspruchsvoller, wenn es um die Erziehung ihrer Kinder geht. Während Tagesmütter früher einfach nur nett und kompetent sein mussten, erwartet man von ihnen heute den Nachweis einer fachlichen Qualifikation. Wer bereits mit der Betreuung von Kindern beschäftigt ist, hat allerdings keine Zeit, eine ganztägige Tagesmutter Ausbildung zu besuchen. Um sich neben der Berufstätigkeit fachliches Wissen anzueignen, bieten daher verschiedene Fernschulen Kurse für Tagesmütter und –väter an.
Der Vorteil von Fernkursen liegt auf der Hand: Man kann lernen, wenn man gerade Zeit dazu hat, beispielsweise abends oder am Wochenende. Statt sich an ein vorgegebenes Tempo zu halten, lassen sich die einzelnen Themen außerdem so lange und intensiv behandeln, wie man es möchte. Anbieter wie sgd.de planen etwa eine Kursdauer von 12 Monaten, wer sich mehr Zeit lassen möchte, hat aber 18 Monate lang Anspruch auf Betreuung. Im Einzelfall lässt sich die Tagesmutter Ausbildung auch verlängern, bis die Teilnehmer am Ende ihr staatlich anerkanntes Zertifikat in Händen halten. Tipp: Das Fernstudium kann über die Agentur für Arbeit gefördert werden.
In Länge und Inhalten unterscheiden sich die Kurse an den Fernschulen kaum. Rund 250 Stunden sind für die gesamte Tagesmutter Ausbildung im Fernkurs angesetzt, verteilt auf 12 Studienhefte. Neben dem eigenständigen Lernen zu Hause entscheidet allerdings auch die persönliche Betreuung über den Erfolg. Üblich ist ein persönlicher Kontakt zum Studienleiter per E-Mail. Anbieter wie die akademie-fuer-fernstudien.de oder ils.de haben stellen außerdem Online-Plattformen bereit, auf denen die Teilnehmer sich mit anderen Studierenden austauschen können.




Dezember 18th, 2011
kerstin
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