Duale Ausbildung: welche Möglichkeiten gibt es?

Um die duale Ausbildung wird Deutschland weltweit beneidet. Denn anders als etwa in den Niederlanden, Großbritannien oder den USA werden Auszubildende bei uns gleichzeitig im Betrieb und in Berufsschulen betreut. Das garantiert eine regelmäßige praktische Ausbildung im Unternehmen sowie einen guten fachtheoretischen Unterricht. Die Aufteilung ist meist folgendermaßen: drei bis vier Tage lernt der Azubi im Betrieb, die restlichen Werktage drückt er die Schulbank. In vielen Branchen ist es zudem möglich, den Berufsschulunterricht in Form von mehrwöchigem Blockunterricht zu nehmen.

Die duale Ausbildung ermöglicht dem Auszubildenden, das theoretisch Gelernte gleich in die Praxis umzusetzen. Davon profitiert auch der Betrieb. Daher organisieren die Unternehmen über ihre Berufsverbände oft zusätzliche überbetriebliche Ausbildungsangebote in Handelskammern oder Handwerksinnungen, um die Azubis auf den neuesten fachlichen Stand zu bringen. Welche Berufe für einen dualen Ausbildungsgang zertifiziert sind, können Interessierte bei der arbeitsagentur.de nachlesen, Stichwort „Bildungsweg“. Da alle Auszubildenden das gleiche System durchlaufen, sind die Abschlüsse bundesweit anerkannt.

Die enge Verbindung von Praxis und Theorie hat sich so gut bewährt, dass die klassische duale Ausbildung in den letzten Jahren durch ein ähnliches Konzept für Abiturienten ergänzt wird: das duale Studium. Ansprechpartner sind die beteiligten Unternehmen ebenso wie Akademien, die sich auf dieses System spezialisiert haben. Hochschule-dual.de bietet zum Beispiel mehr als 250 Studiengänge mit hohem Praxisanteil. Wie sich Ausbildung und Studium kombinieren lassen, erklärt auch die hessische-ba.de. Gut: Interessenten bekommen hier Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

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