Henna Tattoo: Studio oder Selbermachen?

Jede Erdregion hat ihre eigene Körperkunst. Traditionelle Kunstform in Nordafrika und im Nahen Osten ist das Henna Tattoo. Studio oder Tattoo-Shop sind dabei allerdings moderne Neuerungen. Früher wurde die Bemalung auf Straßen und Märkten vorgenommen, meist in klassischen Mustern an Händen oder Füßen. Welches Ornament man wählte, hatte einen spirituellen Hintergrund. Üblich waren aufwendige Tätowierungen etwa zu Festtagen oder Hochzeiten.

Da die natürliche Henna-Farbe nur die obere Hautschicht anfärbt und nach wenigen Wochen wieder verblasst, hat sich die Technik auch bei uns durchgesetzt und wird heute in etlichen Studios angeboten. Welcher Anbieter vor Ort infrage kommt, können Sie schnell über das Fachportal tätowieren.de ermitteln. Neben Infos rund um Motive und Techniken gibt es online Adressenlisten für das Henna Tattoo Studio.

Die Körperbemalung mit Henna ist weitgehend Frauensache. Aufgetragen wurde und wird die Farbe zwar oft von Männern, als Kunstform soll sie jedoch den weiblichen Körper schmücken. Falls kein Maler zur Stelle war, haben die Frauen sich ihre Tätowierung mit Schablonen selbst gemacht. Genau diese Technik kommt dabei auch heutigen Frauen zu Gute: Wenn kein Henna Tattoo Studio in der Nähe ist, findet man online eine riesige Auswahl an Vorlagen und Malzubehör zum Selbermachen. Tattoo- Kits mit praktischen Pflasterschablonen bietet etwa henna-und-mehr.de. Um den festlichen Charakter zu unterstreichen oder als Spaß für Kids kann man auch temporäre Glitter-Tattoos und Mehndi bestellen. Obwohl die Motive nicht aufgemalt, sondern von einer Folie übertragen werden, halten sie mehrere Tage. Das klassische Henna hat eine Haltbarkeit von maximal sechs Wochen, an den Händen verblasst die Farbe durch häufiges Waschen jedoch schneller.

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